Bloß nicht rubbeln: Das richtige Handtuch für Locken

Wer hätte das gedacht? Die Lockenpflege hängt nicht nur vom richtigen Waschen, sondern auch vom richtigen Handtuch ab. Jeder Lockenkopf weiß zwar: An der Luft werden die Locken am schönsten. Doch nach dem Waschen müssen die Haare nun mal getrocknet werden. Aber Vorsicht: Frottee zerstört die Lockenpracht!

Frotté adé

Eine Frotté-Handtuch entzieht den Haaren die Feuchtigkeit, sodass sie nicht mehr so schön glänzen. Gerade bei Wellen oder Locken ist die Feuchtigkeit ausschlaggebend, dass sie sich kringeln. Die grobe Struktur des Frottés reibt aber an den Haaren und raut diese auf. So entsteht schnell Frizz und die Haare wirken stumpf. Die Haarstruktur der Locken wird durch die Wahl des falschen Handtuchs zerstört. Das gilt übrigens auch, wenn ihr keine Naturlocken habt, sondern euch Locken machen wollt.

Was ist also eine geeignete Variante, um die Haare nach dem Waschen zu trocknen?

Dieses Handtuch sorgt für glänzende Locken

Spröden Haaren und störrischen Locken beugt ihr idealerweise mit einem Mikrofaser-Handtuch vor. Der glatte Stoff greift die Haarstruktur nicht an. Trotzdem sorgt er für einen Trocknungseffekt. Mikrofaser-Handtücher sind außerdem sehr praktisch zum Verreisen, da sie nur wenig Platz wegnehmen. Es gibt sie aber auch speziell für die Haare als Haarturban.


Einfaches DIY-Handtuch aus dem Kleiderschrank

Ebenso gut könnt ihr euch euer Handtuch für schöne Locken selbst basteln. Und zwar aus einem T-Shirt, das ihr nicht mehr braucht. Im Idealfall hat es lange Arme, die ihr zum Verknoten benutzen könnt. Außerdem verfügt es über einen gewissen Stretch-Anteil. Besonders schön werden die Locken, wenn ihr die sogenannten „Plopping“-Methode anwendet. Dabei werden die Haare fest an den Kopf gedrückt und über Nacht können schöne Locken entstehen.

Noch nie davon gehört? Hier zeigen wir euch, wie es geht.
Bevor ihr die Haare in ein Handtuch wickelt oder sie an der Luft trocknen lasst, denkt jedoch an die richtige Feuchtigkeitspflege. Einmal in der Woche solltet ihr den Conditioner mindestens 20 Minuten einwirken lassen und anschließend ausspülen. Zwischendurch reicht Leave-In-Conditioner oder Haaröl.

Auch wenn es preislich nicht die günstigsten sind, schwört die Redakteurin Klara auf die Produkte von MOROCCANOIL, wie z.B. das Oil Treatment. Der Vorteil ist: man braucht nur einen ganz kleine Menge in die Locken geben und hat dennoch eine enorme Pflegewirkung. So reicht ein kleines Fläschchen schon eine Weile!

 

Über den Autor:

Die Autorin Klara liebt ihre langen Locken. Meistens zumindest, denn mitunter können sie ganz schön störrisch und pflegebedürftig werden. Daher geht sie auf die Suche nach den besten Lockenpflege-Produkten, Lockenpflege-Hausmitteln und Frisuren für Locken. Und natürlich wendet sie sich auch den Lesern zu, die sich gerne schöne Locken zaubern wollen - sei es mit Glätteisen, Lockenstab oder über Nacht. Mehr auf www.klarajebe.de oder auf ihrem Google+Profil

Ein Kommentar

  1. Anna Woithe 30. Dezember 2016 um 20:46 Uhr- Antworten

    Kleine Änderung in der Routine: große Wirkung! Seitdem ich dank dieses wertvollen Tipps meine Haare nur noch mit Microfaser trockne sind meine Locken viel schwungvoller und nicht mehr so spröde. Danke dafür!

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