Lockenpflege mit Haaröl – Kokosöl, Arganöl und Co im Test

Locken sind von Natur aus eher trockene Haare. Daher brauchen Sie intensive Feuchtigkeitspflege. Lockenpflege mit Haaröl bietet eine super Feuchtigkeits- und Nährstoffquelle. Die Öle sind super leicht anzuwenden und haben einen großen Effekt. Gerade im Winter brauchen Locken besonders viel Pflege und freuen sich über die Extraportion Pflege. Ich zeige dir, wie es richtig geht und was die besten Öle für lockige Haare sind.

Lockenpflege mit Haaröl: Die richtige Anwendung

Möchtest du deine Haare mit Ölen pflegen, gilt der ausgelutschte Spruch: Weniger ist mehr! Du hast das ja wahrscheinlich auch schon erlebt – wenn du zu viel Haaröl in die Locken machst, sehen sie ganz klebrig aus. Wer das nicht möchte, sollte sparsam mit dem Öl umgehen. Vorteil: Dann hält es auch viel länger!
1. Im feuchten Haar
Seine Wirkung kann das Öl vor allem in Verbindung mit Feuchtigkeit entfalten. Daher ist es sinnvoll, das Haaröl direkt nach der Wäsche in die Locken einzukneten. Um den Haaransatz solltest du aber einen weiten Bogen machen, damit dieser nicht zu fettig wird. Vor allem die Spitzen vertragen eine gehörige Portion Feuchtigkeit. Dort darfst du etwas großzügiger sein. Anschließend am besten an der Luft trocknen lassen und bei Bedarf nochmal nachölen.
2. Im trockenen Haar
Haaröl kann aber genauso gut auf trockenem Haar angewendet werden. Dann einfach wenige Tropfen (3 bis 5) des Öls vor allem in die Längen einkneten. Aber vorsichtig, denn mit zu viel Reibung kannst du Frizz verursachen und die Haare schädigen. Wendest du das Haaröl in den trocknen Locken an, sorgt es in erster Linie für Definition. Es ist besonders wichtig, die richtige Dosierung zu finden. Nutzt du zu viel, werden die Haare zusätzlich beschwert und die Locken hängen sich schnell aus. Taste dich also ganz langsam an die richtige Menge heran.
3. Vor der Haarwäsche
Du kannst das Haaröl auch ca. eine halbe Stunde vor der Wäsche in die Haare einmassieren und einwirken lassen. Anschließend die Haare wie gewohnt waschen. So hast du deine selbstgemachte Öl-Kur.

Arganöl macht glänzende Locken

Produktvorschlag: Arganöl

Vor allem in Marokko ist das Arganöl bekannt und wird schon lange zur Lockenpflege eingesetzt. Das ist nämlich die einzige Heimat das Arganbaumes, aus dessen Früchten das Arganöl gewonnen wird. Das Öl verfügt über besonders viel Vitamin E, was besonders glänzende Locken macht.
Der Duft: ist leicht gewöhnungsbedürftig und nicht vergleichbar mit anderen Ölen. Der Geruch ist aber überhaupt nicht stark, sondern eher sehr natürlich.

Besonderes Plus: Das hochwertige Öle kann auch für eine gesunde Kopfhaut sorgen und auch für die Feuchtigkeitspflege des Gesichts verwendet werden.

Avocadoöl heilt trockene Haare

Avocadoöl

Reines Avocado-Öl ist quasi ein Nährstoffwunder für lockige Haare und daher für die Lockenpflege mit Haaröl ganz besonders gut geeignet. Es beinhaltet sehr viele ungesättigte Fettsäuren und Vitamine (A&E). Damit versorgt es gerade trockene Haare optimal mit Nährstoffen und Feuchtigkeit. Gerade bei gefärbten Haaren wird das Avocadoöl auch oft angewendet, da es für eine lange Haltbarkeit der Farbe sorgt.

Der Duft: Avocadoöl gilt als relativ geruchsneutral, feine Nasen können aber den nussigen Avocadogeruch erahnen.
Pluspunkt: Du kannst das Öl auch in der Küche verwenden.

Das populäre Kokosöl

Produktvorschlag: Bestseller Kokosöl 

Dass man Kokosöl für die Haarpflege verwenden kann, dürfte bei den allermeisten inzwischen ja schon angekommen sein. Es eignet sich übrigens auch hervorragend zum Kochen. Das Spezielle am Kokosöl ist, dass bei Raumtemperatur bzw. kälteren Temperaturen eine weißes schnittfeste Masse ist. Erst mir Wärme wird das Öl flüssig und durchsichtig und lässt sich verteilen. Der Geruch des Öls erinnert nur dezent an die Kokosnuss und könnt auch als etwas muffig bezeichnet werden. Das Kokosöl verfügt über viele gesättigte Fettsäuren und zieht schnell ein. Dadurch schützt es das Haar vor Umwelteinflüssen und sorgt für Glanz. Beim Kauf solltest du darauf achten, dass es sich um unraffiniertes Öl in Bio-Qualität handelt, da sonst die Vitamine verschwinden.

Lockenpflege im Test: Haaröl von Alverde, Arganöl und Kokosöl

Gerade teste ich das Haaröl Nutri-Care von Alverde. Mit 2,95 Euro pro 50 ml finde ich das Haaröl ziemlich preiswert. Es ist laut Verpackung auf Basis von Mandelöl und Arganöl. Weitere Inhaltsstoffe sind Klettenwurzelextrakt und Walnussöl. Natürlich alles Bio! Bei der Anwendung fällt mir auf, dass das Öl stark nach Zitrone riecht, was Geschmackssache ist. Ich mag es lieber etwas „schwerer“ im Geruch“. Das Haaröl ist leicht gelblich.

Anwendung im nassen Haar: Das Öl lässt sich gut im feuchten Haar verteilen. Ich lasse die Haare wie gewohnt trocknen. Ergebnis: Ich glaube, ich habe etwas zu viel verwendet. Die Haare sind sehr strähnig. Ich kann also nur dazu raten, ganz ganz wenig zu verwenden. Beim nächsten mal habe ich nur ganz wenig in die Spitzen geknetet und das Ergebnis war sehr viel besser.

Dieses Haaröl hat den allerbesten Duft. Solltest du unbedingt probieren

Anwendung im trockenen Haar: Mit dem Pump-Mechanismus kann man das Öl gut dosieren. Es lässt sich gut in die trockenen Haare einkneten. Allerdings habe ich auch hier das Gefühl, dass die Haare schnell feucht und ölig aussehen. Das ist leider nicht nach meinem Geschmack.

Anwendung beim Föhnen: Ich habe festgestellt, dass für mich die einzige Art der Anwendung beim Föhnen ist. Wenn ich meine Haare vor dem Föhnen etwas einöle und während des Föhnens noch ein zweites Mal, werden die Locken richtig schön definiert und sehen gesund aus. Es ist dann nichts von dem strähnigen Ergebnis der anderen Anwendungen zu sehen.

Für mich sind generell leichtere Varianten, wie ein Öl zum Sprühen, angenehmen. Auch kommt mir komischerweise das Arganöl etwas leichter vor und die Haare werden nicht sofort so klebrig und schwer. Am liebsten mag ich allerdings mein Kokosöl von HEI POA. Das ist nämlich mit dem besten Duft der Welt: Monoi Tahiti Tiaré (siehe links)

Mein Geheimtipp: Kokosöl-Kur

Wenn meine Haare mal wieder besonders spröde und glanzlos sind, lasse ich Kokosöl über Nacht einwirken. Da das Kokosöl bei Kälte hart wird, lege ich die Flasche zunächst in ein Waschbecken mit heißem Wasser, bis genügend Flüssigkeit entstanden ist. Das Kokosöl knete ich dann großzügig überall in die Haare ein, binde sie Haare zu einem Dutt und wickel zum Schutz ein Handtuch oder T-Shirt drüber. Ansonsten würde das Öl überall unschöne Flecken hinterlassen.

Am nächsten Morgen wasche ich meine Haare dann wie gewohnt aus. Wichtig ist aber, zumindest kurz mit heißem Wasser zu spülen, da sich sonst zu viel Öl in den Haaren halten kann und sie klebrig aussehen. Das ist meine absolute Wunderkur!

Was mich generell stört, wenn ich z.B. über den Tag Haaröl benutze, ist: Ich habe immer das Gefühl, dass auch meine Haut im Gesicht dann total ölig wird. Ist das bei dir auch so?

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Dank der vielen ungesättigten Fettsäuren und Vitamine ist Avocado-Öl ein Segen für trockene Haare oder Haut. In Bio-Qualität nicht leicht zu bekommen: z.B. bei Amazon.

Der Kosmetik-Liebling: Kokos-Öl

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Rizinusöl: Pflegt und fördert das Haarwachstum

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Lockenpflege mit Haaröl: Produktempfehlungen

Mein Duftliebling: Hei Poa Tiaré

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Der neue Haarpflege-Trend: Marula-Öl

Marula-Öl gilt bei vielen Herstellern als neuer Haarpflege-Trend. Und ja, es ist sündhaft teuer. Daher habe ich es selbst noch nicht probiert. Schreibt mir gerne eure Erfahrungen damit!

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Am zweiten Tag hängen deine Locken blöd runter? Hier gibt es meine Tipps zum Auffrischen der Locken.

Über den Autor:

Die Autorin Klara liebt ihre langen Locken. Meistens zumindest, denn mitunter können sie ganz schön störrisch und pflegebedürftig werden. Daher geht sie auf die Suche nach den besten Lockenpflege-Produkten, Lockenpflege-Hausmitteln und Frisuren für Locken. Und natürlich wendet sie sich auch den Lesern zu, die sich gerne schöne Locken zaubern wollen - sei es mit Glätteisen, Lockenstab oder über Nacht. Mehr auf www.klarajebe.de oder auf ihrem Google+Profil

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